Samstag, 21. Februar 2015

Cthulhu Wars - Unboxing und Review

Im Jahr 2013 startete Sandy Petersen, dessen Name in der Vergangenheit unter Anderem in Verbindung mit Rollenspielen (Call of Cthulhu, Glorantha, Runequest) wie auch Computerspielen (Doom, Quake, Wolfenstein 3D, Civilization) genannt wurde, eine Kickstarter-Kampagne, um die Finanzierung seines neuen Brettspiel Cthulhu Wars zu erreichen. Da der Cthulhu-Mythos ein Thema ist, an dem ich in den letzten Jahren zunehmend Gefallen gefunden habe und ich ein Fan schöner Brettspiele in imposanter Aufmachung bin, kam ich an dieser Kampagne nicht vorbei. Nach mehreren, sehr bedauerlichen Verzögerungen landete das Spiel vor wenigen Wochen endlich auf meinem Tisch.


Das Material

Das Spiel kommt in einer eher schlichten, edel aussehenden, dicken Box aus stabilem Karton daher. Die Abmessungen (ungefähr 43 * 33 * 16 Zentimeter) liegen über denen vieler anderer Spiele.


Auf den Seiten der Boxen sind einige der enthaltenen Figuren in Originalgröße abgebildet.





Auf der Rückseite finden sich wie für Brettspiele üblich ein Werbetext, Angaben über den Inhalt und was man sonst noch wissen sollte. Die Zahl der Spieler ist hier mit 2 bis 4 angegeben, die Spielzeit mit 60 bis 90 Minuten und das Mindestalter mit 14 Jahren.


Nach dem Öffnen fällt einem zunächst die hohe Zahl der Unterstützer der Kickstarter-Kampagne auf, deren Namen sich in kleiner Schrift über alle vier Seiten des Innenkartons erstrecken. Diese sind ohne erkennbares System abgedruckt, was es den Unterstützern schwer macht, den eigenen Namen mal eben zu finden.



In der Schachtel selbst begegnet uns dann allerlei Material.


Da wären zunächst einmal das vollfarbige Regelheft, ...


... die Fraktionsbögen der vier in der Grundbox enthaltenen Fraktionen, ...


... Verderbens- und Ritualleisten, ...


... vier Bögen mit Pappteilen, ...


... ein Stoffbeutel aus dem die älteren Zeichen gezogen werden können und vier spielkartengroße Übersichtskarten, ...


... sowie zwei doppelseitige Kartenteile.


Unter diesem ganzen Material kommt schließlich ein Kunststoffeinsatz zum Vorschein, in dem die vier großen Alten sowie die dunklen Jungen untergebracht sind.


Unglücklicherweise war dieser Einsatz bei meinem Spiel an mehreren Stellen gebrochen, wie man auf dem Foto unschwer erkennen kann.

Unter dem Einsatz fanden sich dann mehrere Tütchen mit weiteren Figuren und Würfeln.


Bei den vier im Grundspiel Fraktionen handelt es sich um den namensgebenden großen Cthulhu mit seinem Sternengezücht, Shoggothen, tiefen Wesen und Kultisten, ...


... das kriechende Chaos mit Nyarlathotep, hetzenden Schrecken, Dunkeldürren, Flugkraken und Kultisten, ...


... das Gelbe Zeichen mit Hastur, dem König in Gelb, Byakhees, Untoten und Kultisten, ...


... und schließlich die schwarze Ziege mit Shub-Niggurath, Ghulen, Fungi vom Yuggoth, dunklen Jungen und Kultisten.


Die Figuren sind in erster Linie groß und imposant. Cthulhu persönlich bringt satte 18 Zentimeter aufs Brett, die anderen großen Alten sind ähnlich groß, und auch die Kultisten haben eine Höhe von rund 4 Zentimetern. Die klare Farbgebung hilft, die einzelnen Fraktionen in der Hitze des Gefechts klar unterscheiden zu können.

Qualitativ ist es allerdings eine andere Sache. Während die kleineren Figuren aus einem Stück gegossen sind, wurden die großen Figuren aus mehreren Teilen zusammen geklebt und weißen an den Klebestellen teilweise sehr deutliche Spalten auf, die das Bild trüben. Gut sichtbar ist das zum Beispiel an Cthulhu selbst, ...


... an Hastur ...


... und den dunklen Jungen.


Bedauerlicherweise gehen viele Details aufgrund der Farbgebung des Kunststoffs unter. Gerade das Rot der schwarzen Ziege verschluckt hier viel, und lässt die Figuren sehr verschwommen wirken. Dass durchaus Details vorhanden sind, erkennt man auf diversen Fotos bemalter Figuren. Wer den Schritt zur Bemalung gehen will, wird allerdings um Nacharbeit zum Schließen der Lücken der Beseitigung von Gussresten nicht herum kommen.

An dieser Stelle muss man klar sagen, dass bei der Qualität der Figuren mehr drin gewesen wäre. Andere Brettspiele mit Miniaturen bieten hier einfach mehr. Spontan fällt mir zum Beispiel Myth ein, das mit ebenfalls fertig montierten, rund zehn Zentimeter großen Figuren aufwarten kann, die erheblich klarer erkennbare Details besitzen und nicht von Spalten verunziert werden. Zum Premium-Preis von Cthulhu Wars sollte man eigentlich Figuren in Premium-Qualität erwarten können.

Aus sehr stabilem Karton und matt bedruckt kommt dann das zweiteilige Spielbrett daher, das abhängig von der Zahl der Spieler entweder mit weniger...


... oder mit mehr Regionen bespielt werden kann.


Auch wenn die Konturen der Regionen von der realen Geografie der Erde weit entfernt sind und teilweise etwas wirr wirken, ist die Karte sehr atmosphärisch, und die Regionen sind durch die Farbgebung klar unterscheidbar. Zudem sind die Startregionen der vier Fraktionen aus der Grundbox, sowie der in Zukunft erscheinenden Fraktionen (Wächter der Wege, Schläfer und Windläufer), mit den Symbolen der jeweiligen Fraktion gekennzeichnet, was den Aufbau nochmals erleichtert. Da das Spielbrett mit ungefähr 50 * 100 Zentimetern keine sonderlich großen Abmessungen hat, kann es durch die großen Figuren in einigen Regionen schnell eng werden. Spätestens, wenn sich zwei große Alte mit Gefolge begegnen, kann es durchaus ans Stapeln gehen, bis alle Figuren dort stehen wohin sie gehören.

Glücklicherweise hält sich die Zahl der Marker dafür sehr stark in Grenzen. Neben dem Erstspielermarker, von dem kurioserweise zwei enthalten sind (der Vollständigkeit halber hier mit dem Siegermarker und dem "Proof of Purchase" abgebildet), ...


... gibt es lediglich ein paar Portalmarker, ...


... die Zauberbücher und Fraktionsmarker der einzelnen Fraktionen, ...


... die Schändungsmarker des gelben Zeichens ...


... und die älteren Zeichen, die mit Werten von 1, 2 und 3 versehen sind.


Auf dem Spielbrett selbst konkurrieren lediglich die Portale und die Schändungsmarker des gelben Zeichens mit den Figuren um den wenigen Platz. Zauberbücher und ältere Zeichen landen auf den weiter oben bereits abgebildeten Fraktionsbögen und die Fraktionsmarker auf der Verderbensleiste. Diese vergleichsweise geringe Menge an Material schafft eine Übersichtlichkeit, die von vielen Spieleentwicklern leider zunehmend vernachlässigt wird.

Spielmechanik

Ziel des Spiels ist es, die Welt ins Verderben zu stürzen, indem man als erster 30 Punkte auf der Verderbensleiste erreicht. Diese können unter Anderem durch das Errichten oder erobern von Portalen, das Beschwören großer Alter und das Sammeln älterer Zeichen (die eigentlich für zerstörte ältere Zeichen stehen) erworben werden. Die älteren Zeichen sind dabei das einzige geheime Element im Spiel, da man zwar jederzeit weiß, wer wie viele ältere Zeichen besitzt, jedoch nur den Wert der eigenen älteren Zeichen kennt. Dies sorgt für eine gewisse Spannung, da man nur schwer abschätzen kann, wann ein Spieler seine älteren Zeichen einlöst und damit die noch notwendigen Verderbenspunkte erhält um das Spiel zu gewinnen.

Das eigentliche Spiel besteht in jeder Runde aus vier Phasen.

In der Machtphase erhält jeder Spieler auf Basis der von ihm kontrollierten Tore, seiner Kultisten sowie weiterer Faktoren eine bestimmte Anzahl Machtpunkte.

In der Startspielerphase wird in jeder Runde ein neuer Startspieler, sowie die Richtung bestimmt, in der die aktuelle Runde gespielt wird.

In der Verderbensphase werden nach Anzahl der Tore Punkte auf der Verderbensleiste verteilt, und jeder Spieler erhält die Möglichkeit, mit den in der Machtphase erhaltenen Machtpunkten ein Ritual der Vernichtung durchzuführen. Dieses Ritual erlaubt zwar größere Fortschritte auf der Verderbensleiste und den Erhalt älterer Zeichen, bringt das Spiel aber auch rasch dem Ende näher. Wird das Ritual zu oft ausgeführt, endet das Spiel vorzeitig, schlimmstenfalls, ohne dass ein Spieler gewonnen hat.

Zuletzt findet die Aktionsphase statt, die den größten Teil des Spiels ausmacht. In dieser Phase führen die Spieler abwechselnd ihre Aktionen durch. Hier können nun Einheiten besschworen, Tore gebaut, Einheiten bewegt, gegnerische Kultisten gekidnappt oder Schlachten ausgetragen werden. Da jede Aktion eine bestimmte Anzahl Machtpunkte kostet, muss man hier gut abwägen, wie man diese ausgibt. Andernfalls gehen einem die Machtpunkte aus, und man muss für den Rest der Phase zusehen, wie einem die anderen Spieler die Tore und damit wichtige Machtpunkte für die nächste Runde stehlen.

Die Abwicklung von Schlachten geht sehr schnell von der Hand. Jede Einheit hat einen bestimmten, teilweise festen, teilweise flexiblen Kampfwert. Die Summe der Kampfwerte aller an der Schlacht teilnehmenden Einheiten gibt die Zahl der zu würfelnden sechsseitigen Würfel an. Dabei gelten 1 bis 3 jeweils als Patzer, 4 und 5 als Wunde und 6 als Kill. Nachdem beide an der Schlacht teilnehmenden Spieler gewürfelt haben, muss jeder Spieler für jeden Kill des Gegners eine Einheit vom Brett nehmen und für jede Wunde eine Einheit in eine angrenzende Region verschieben. Lebenspunkte gibt es nicht, so dass auch ein großer Alter schnell das Zeitliche segnet, wenn er nicht genügend andere Einheiten bei sich hat, die er opfern kann, um die Kills des Gegners zu kompensieren.

Die spezifischen Fähigkeiten und Zauberbücher der einzelnen Fraktionen sind Variationen oder Ergänzungen der Grundregeln, wodurch sie sich gut einfügen, leicht zu erlernen sind und nicht wie Fremdkörper wirken. Die Zahl der Sonderregeln jeder einzelnen Fraktion ist dabei so gering, dass sie sich leicht merken lassen.

Die Überschaubarkeit der Regeln erlaubt auch neuen Spielern einen schnellen Einstieg, während die fraktionsspezifischen Fähigkeiten eine Tiefe bieten, durch die jede Fraktion eine ganz eigene Spielweise hat.

Fazit

Um Cthulhu Wars ehrlich und einigermaßen gerecht beurteilen zu können, muss ich es in zwei Teile einteilen.

Einmal wäre da das Material. Die Pappteile sind zwar größtenteils von herausragender Qualität, dass Ritual- und Verderbensleisten aus dünner, labriger Pappe sind, wirkt allerdings inkonsequent. Hier wäre die Stärke des Spielbretts wünschenswert gewesen.

Ein stärkerer Kritikpunkt sind allerdings die Figuren. Ja, sie sind groß. Alleine Cthulhu enthält wahrscheinlich mehr Kunststoff, als alle Figuren anderer Brettspiele zusammen. Es wirkt schlichtweg episch, wenn sich im Spielverlauf zwei große Alte mit Gefolge in einer Region drängen, und das ist cool. Aber qualitativ wäre hier mehr drin gewesen, hätte bei einem Preis von weit über 100 Euro sogar drin sein müssen.

Daher beurteile ich das Material mit 4 von 5 kreischenden Kultisten: Gut, aber mit vermeidbaren Fehlern im Detail.

Die Regeln hingegen sind großartig und werden im beiliegenden Regelheft auch gut vermittelt. Sie erlauben einen schnellen Einstieg, gleichzeitig aber auch einen Tiefgang, der jede Fraktion auf ihre Art einzigartig macht und viele spannende Spielrunden verspricht. Ohne ausreichend viele Spielrunden möchte ich mich nicht auf das Balancing der Fraktionen festlegen, ersten Eindrücken nach sind sie aber sehr ausgewogen.

Sehr positiv sehe ich auch die hohe Übersichtlichkeit durch die geringe Zahl an Markern. Ausgenommen der Portal- und Schändungsmarker werden nur die Figuren auf dem Brett herumgeschoben.

Für das Spiel selbst rennen daher 5 von 5 kreischenden Kultisten ihrem Verderben entgegen.

Ein deutlicher Wermutstropfen ist der hohe Preis des Spiels. Er ist definitiv gerechtfertigt, verwehrt aber Leuten, die sich kein Premium-Spiel leisten können oder wollen den Zugang zu einem großartigen Spiel. Es wäre wünschenswert, wenn die Macher diese erste Ausgabe als Deluxe-Edition sehen und früher oder später eine "Standard-Ausgabe" mit kleineren Figuren zu einem kleineren Preis bringen. Denn so haben wir ein Spiel, das durch die Regeln auch nicht-Hardcore-Gamern leicht zugänglich ist, zu einem Preis, den kein nicht-Hardcore-Gamer jemals bezahlen wird.

Samstag, 3. Januar 2015

Review: The Broken Token Galactic Star Battle Organizer

Viele Spiele der letzten Jahre haben die Angewohnheit, die Spieler mit Unmengen an Spielmaterial zu konfrontieren. Man mag es gut finden, man mag es schlecht finden, auf jeden Fall stellt es einen vor die Herausforderung, das ganze Zeug auch irgendwie aufzubewahren.

Battlestar Galactica ist vom Umfang an Material zwar eher überschaubar, aber auch dieses Material muss irgendwie aufbewahrt werden, idealerweise im Originalkarton.


Ein erster Schritt nach dem Öffnen eines neuen Spiels ist bei mir grundsätzlich, vorhandene Karten in Schutzhüllen zu stecken und das vorhandene Material rudimentär zu sortieren, bevor ich mir irgendwann Gedanken über ein praktikableres Ordnungssystem mache, das nicht nur alles sauber aufbewahrt, sondern auch Auf- und Abbau des Spiels entsprechend beschleunigt.

Mein bisheriges System bei Battlestar Galactica beschränkte sich darauf, die enthaltene Pappeinlage etwas praktischer zu falten, Zwischenstege für die Karten einzukleben und die Kleinteile in Tütchen zu verpacken.


Auf der Suche nach Beispielen, wie andere Spieler ihr Spiel geordnet haben, bin ich über fertige Einsätze der Firma The Broken Token gestolpert, die für Battlestar Galactica den Galactic Star Battle Organizer im Programm haben. Laut Beschreibung des Herstellers soll der Einsatz das Grundspiel sowie alle drei Erweiterungen fassen können.

Da ich trotz einiger Suche keinen europäischen Händler finden konnte, der diese Einlage führt, habe ich trotz vergleichsweise hoher Versandkosten direkt beim Hersteller in den USA geordert.

Ungefähr eine Woche nach meiner Bestellung und Kreditkartenzahlung, erhielt ich eine Versandbenachrichtigung mit Trackingnummer, und weitere drei Wochen später steckte ein dicker Luftpolsterumschlag in meinem Briefkasten. Positiv ist hierbei hervorzuheben, dass die Unterlagen für die Zollabfertigung vorschriftsmäßig am Umschlag angebracht waren, so dass ich mich hierum nicht selbst kümmern musste. Ich erwähne das hier explizit, da es sich dabei bedauerlicherweise um keine Selbstverständlichkeit handelt, und das selbst große Firmen nicht auf die Reihe bekommen.

Aber kommen wir zur eigentlichen Lieferung. Der Luftpolsterumschlag enthielt eine Plastiktüte mit mehreren Bögen lasergeschnittenes Sperrholz sowie einen Begleitzettel.


Der Begleitzettel enthält eine sauber bebilderte Anleitung zum Zusammenbau der einzelnen Komponenten, wobei jedes Teil klar gekennzeichnet ist um es besser zuordnen zu können.


Das eigentliche Material ist auf sechs, circa drei Millimeter dicke Bögen aufgeteilt.


Der Aufbau gestaltete sich dank der klaren Anleitung sehr unkompliziert. Die einzelnen Teile konnten ohne Werkzeug sauber aus den Bögen gelöst und mit leichtem Druck sehr passgenau zusammengesteckt werden. In der Anleitung ist zwar davon die Rede, zumindest die Einsätze an den Kanten zu kleben, vom Gefühl her halten die Steckverbindungen aber so gut, dass dies wahrscheinlich nicht notwendig ist.

Den Kern stellt ein großer Einsatz dar:


In diesen werden drei kleine Einsätze sowie mehrere Kartentrenner eingesetzt:


Eine schöne Idee ist die Beschriftung der einzelnen Fächer, so dass man sofort weiß, was wohin gehört.




Der Einsatz passt perfekt in den Spielekarton, ohne groß horizontal herum zu rutschen.


Das Material des Basisspiels füllt den Einsatz noch nicht einmal zur Hälfte, so dass entsprechend der Herstellerangaben wirklich ausreichend Platz für die Erweiterungen ist. Ob man alle drei Erweiterungen problemlos unterbringen kann, kann ich leider nicht überprüfen, da diese noch nicht den Weg in meine Sammlung gefunden haben.



Der Einsatz ist niedrig genug, dass im Karton selbst mit Anleitung und Spielbrett noch Platz nach oben ist.


Der Deckel lässt sich daher komplett absenken.


Meiner Meinung nach ist der Galactic Star Battle Organizers eine ordentliche Lösung für all jene, die sich nicht selbst einen Einsatz zum Sortieren des Spielmaterials basteln möchten. Der Preis von 27 USD ist sicher nicht ganz günstig, und auch die hohen Versandkosten aus den USA sind ein dickes Manko, aber wen das nicht stört, der erhält ein solides, leicht zusammenbaubares Produkt, mit dem sich schnell, einfach und übersichtlich Ordnung im Karton schaffen lässt.


Hersteller: http://www.thebrokentoken.com/

Samstag, 27. September 2014

Unboxing: Fliegerasse der Rebellenallianz

Alle Jahre wieder, oder so ähnlich, bringt Fantasy Flight Games neues Material für das offensichtlich großartig laufende Miniaturenspiel X-Wing. Nachdem im März diesen Jahres mit den Fliegerassen des Imperiums zum ersten mal Repaints bereits erschienener Schiffe veröffentlicht wurden, bekommen nun auch die Rebellen zwei Repaints mit neuen Piloten und Ausrüstungskarten.

Der Karton hat die gleiche Größe wie schon bei den Fliegerassen des Imperiums und kommt in gewohnter Form und Gestaltung daher.



Im Inneren finden sich neben den neuen Fliegern wieder eine Kurzanleitung mit einer neuen Mission, Bases mit Stäbchen, sowie neue Karten und Bögen mit Countern.


Bei den Schiffen handelt es sich um einen neuen A-Wing...


... sowie einen B-Wing im neuen Gewand.


Der neue A-Wing kommt in elegantem Blau daher, ...


... während der neue B-Wing rote Markierungen erhalten hat.


Die Bögen mit den Countern sind wieder gut gefüllt und erhalten zusätzlich zu den bereits bekanntern Pappteilen noch einen neuen Counter für die beigelegte Mission.



Bei den Piloten finden sich je vier für den A-Wing (Jake Farrell, Gemmar Sojan, Pilot der Grün-Staffel, Testpilot) und für den B-Wing (Nera Dantels, Keyan Farlander, Pilot der Daggerstaffel, Pilot der Blauen Staffel).


Bei den neuen Erweiterungskarten findet ausschließlich neues Material: je zwei mal Protonenraketen, B-Wing/E2, Erfahrener Testpilot, Verbessertes Radar, drei mal Chardaan-Nachrüstung sowie die neuen Besatzungen Kyle Katarn und Jan Ors.


Von den bisherigen Repaints (die TIE-Abfangjäger der Fliegerasse des Imperiums sowie der X-Wing aus der Rebellentransporter-Erweiterung) gefallen mir die Rebellenasse am besten. Gerade der A-Wing hebt sich farblich erheblich vom Vormodell ab und bringt damit neue Farbe auf den Tisch.

Herstellerseite: http://www.heidelbaer.de/